Produktives Einsetzen von Vermögen, keine Aufzehrung des Kapitalstocks

Veröffentlicht am Di, 14 Aug 2012 von MA
Wir sprachen es schon an. In Zeiten von Krisen und Ungewißheit sind Wissen und Kontakte das beste Kapital!
MAGNA AURELIA ist ein Zusammenschluss namhafter Köpfe und effektiver Netzwerker aus Deutschland und Österreich.
Wir haben gemeinsam über lange Zeit darüber beraten und diskutiert, wie aus der Sackgasse der derzeitigen EURO-Konstruktion wieder heraus zu kommen sei.


Zuerst war es unser Ansinnen die entscheidenden Politiker zu beraten, auch den Rechtsweg zu suchen, um Schaden von Millionen Sparern abzuwehren, denen eine Inflationierung ihrer Ersparnisse droht. Später kamen wir auf den Gedanken, aus unseren volkswirtschaftlichen Überzeugungen ein betriebswirtschaftliches Schmuckstück aufzubauen, das im Kleinen beweist, was im Großen möglich wäre. Aus diesen Gedanken heraus reifte Magna Aurelia!

Am Beispiel der "Aufzehrung des Kapitalstocks" möchten wir Ihnen darlegen, woran unsere Volkswirtschaft, aber auch jedes Unternehmen zwangsläufig zerbrechen muss, wenn es dies nicht beachtet. Jeder wirtschaftliche Erfolg in einem Unternehmen oder in einer Nationalökonomie bemißt sich in der Ausweitung des produktiven Kapitalstocks. Je größer dieser wird, desto höher steigt auch die Grenzproduktivität der Arbeit an und desto höher fallen auch die Löhne aus. Fortschreitende Kapitalbildung ist der einzige gangbare Weg, um das Güterangebot, das in der Gegenwart verbraucht werden kann, zu mehren, ohne dabei die künftigen Konsummöglichkeiten zu verhindern!

Wenn eine Volkswirtschaft oder ein Unternehmen das angesammelte Kapital für Gegenwartskonsum zulasten des künftigen Konsums ausweitet, so ist das eine Kapitalaufzehrung, die immer zu einer Schmälerung der Wirtschaftskraft führen muss. Kapitalaufzehrung sind bei einem Staat (ausufernde Sozialkosten!) und bei einem Unternehmen (Luxusbedingungen für Fondsinitiatoren bereits vor Erbringung unternehmerischer Leistung!) nicht immer unmittelbar zu erkennen. Gerade auch statistische Angaben wie das Bruttoinlandsprodukt oder auch die verschiedenen Spielweisen von Bilanzen geben die Möglichkeit, die tatsächliche Aufzehrung des Kapitalstocks zu verschleiern.

So mögen Bilanz oder Bruttoinlandsprodukt jahrelang steigen, obwohl sich dahinter eine Kapitalaufzehrung verbergen kann.

Beim Staat sind es Geldmengenausweitungen oder mit Schulden finanzierte Staatsausgaben, die scheinbar die Wirtschaftsstatistiken aufbessern, die aber tatsächlich die produktiven Kräfte der Volkswirtschaft schmälern.
Es werden knappe Ressourcen politisch gewollt in den Erhalt oder in die Initiierung unproduktiver Unternehmen und Arbeitsplätze gelenkt (Beispiel: Photovoltaik etc.). In Unternehmen werden oft Investitionsentscheidungen getroffen, die sich in der Bilanz auch dann noch lange als werthaltig lesen lassen, wenn auch von Anfang absehbar war, dass das eingesetzte Kapital verloren ist (Beispiel: Investition in gutachtergestützte Schrottimmobilien oder sinnfreie Beteiligungen an anderen Unternehmen!).


In der Volkswirtschaft und im Unternehmen sinkt dann die Leistungsfähigkeit des Kapitalstocks.

Und wirklich produktiv und leistungsfähig können Staat und Unternehmen nur sein, wenn der Kapitalstock beständig anwächst. Daher Finger weg von Staats- oder Unternehmensanleihen mit markant hohem Zinsversprechen. Ab einer gewissen Höhe von zu kalkulierenden Verlusten am Kapitalstock (in Unternehmen sind das sehr hohe Ausschüttungen und exorbitante Vertriebs- und Werbungskosten!) kippt jede noch so vernünftige Geschäftsidee. Das in einem Unternehmen oder in einem Staat kummulierte Vermögen sollte stets maximal produktiv eingesetzt werden.

Sie werden bei uns keinen Geschäftsführer mit Rolex im Lamborghini sehen. Dafür können Sie aber unsere absolute Zuverlässigkeit erwarten.